Nicht invasive pränatale RHD-Bestimmung

(Fötaler Rhesusfaktor aus mütterlichem Blut)

Gemäss Expertenbrief No 68 der SGGG wird bei bestimmten Konstellationen die genetische Bestimmung des fötalen Rhesusfaktors aus mütterlichem Blut empfohlen.

Bei der nicht invasiven pränatalen RHD-Bestimmung wird fötale DNA im mütterlichen Blut untersucht. Mittels qPCR werden die Exons 5, 7 und 10 des RHD-Gens amplifiziert und bewertet. Sind alle drei Exons nachweisbar, wird die analysierte Probe als RHD-positiv klassifiziert. Sind alle drei Exons nicht nachweisbar, wird die Probe als RHD-negativ klassifiziert.

 

Resultat: nachweisbar

In Abwesenheit einer Anti-D Alloimmunisierung wird die Gabe der Anti-D Prophylaxe empfohlen.

Resultat: nicht nachweisbar

Die Gabe der Anti-D Prophylaxe ist nicht nötig.

 

Nicht invasive pränatale RHD-Bestimmung

Testzeitpunkt: Empfohlen ab der 18. SSW

Limitation: Nicht bei Zwillingsschwangerschaft

Material: 2 x EDTA-Blut (Lagerung bei Raumtemperatur, nicht zentrifugieren, nicht einfrieren)

Angaben: bitte unbedingt SSW angeben

Probenannahme: Mo – Sa

Analysencode: RHDF

Methode: Realtime-PCR

Verrechnung: CHF 173.- (Kassenpflichtig)

 

Ihre Ansprechpartner

 

Dr. rer. nat. Dieter von Au

044 269 99 83

 

Dr. rer. hum. biol. Ute Wiedemann

044 269 99 82

 

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